Onleihe. Selbstverletzendes Verhalten

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Mädchen, die sich die Arme mit Rasierklingen aufritzen oder sich die Haut mit Zigaretten verbrennen; Kinder, die stundenlang mit dem Kopf gegen eine Wand schlagen: Selbstverletzendes Verhalten kann viele, oftmals erschreckende Formen annehmen. Das Buch stellt Erscheinungsformen und Ursachen der Störung dar, beschreibt das diagnostische Vorgehen und zeigt präventive sowie therapeutische Möglichkeiten auf. Selbstverletzendes Verhalten tritt gerade bei Jugendlichen häufig auf und bedeutet eine starke Beeinträchtigung für die Betroffenen sowie eine große Belastung für die Angehörigen. Es kann auf sehr unterschiedliche Ursachen zurückgeführt werden und kommt im Rahmen verschiedener psychischer Störungen vor. Das Buch liefert einen aktuellen Überblick über das Störungsbild und geht insbesondere auf selbstverletzendes Verhalten im Kontext von Impulskontrollstörungen, Persönlichkeitsstörungen und geistiger Behinderung ein.

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Prof. Dr. Franz Petermann, geb. 1953. 1972-1975 Studium der Mathematik und Psychologie in Heidelberg. Wissenschaftlicher Assistent an den Universitäten Heidelberg und Bonn. 1977 Promotion; 1980 Habilitation. 1983-1991 Leitung des Psychosozialen Dienstes der Universitäts-Kinderklinik Bonn, gleichzeitig Professor am Psychologischen Institut. Seit 1991 Lehrstuhl für Klinische Psychologie an der Universität Bremen und seit 1996 Direktor des Zentrums für Klinische Psychologie und Rehabilitation. Dr. Sandra Winkel, geb. 1977. 1996-2002 Studium der Psychologie in Münster. Seit 2002 Wissenschaftliche Mitarbeiterin am Lehrstuhl für Klinische Psychologie, Zentrum für Klinische Psychologie und Rehabilitation der Universität Bremen. 2005 Promotion. Seit 2005 Mitarbeiterin der Kinderambulanz der Universität Bremen. Arbeitsschwerpunkte: Selbstverletzendes Verhalten und Suizidalität im Jugendalter, Leistungsmotivationsforschung, Antriebsstörungen im Kindes- und Jugendalter.