Onleihe. Plötzlich Rabenmutter?

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Darf man als Mutter noch mal ganz von vorne anfangen? Lisa Frieda Cossham schreibt offen über ein Tabu: Sie ist Teilzeitmutter. Sie hat ihre Wünsche über das Familienglück gestellt, ihren Mann verlassen und sieht ihre Töchter seitdem nur jede zweite Woche. Aus einer Familie ist eine gleichberechtigte Elternschaft entstanden, welche die Öffentlichkeit ungleich bewertet: Während der Vater bewundert wird, weil er sich kümmert, gilt die Mutter als Rabenmutter. In ihrem Buch setzt sie sich mit einem veralteten Mutterbild auseinander, das permanente Präsenz voraussetzt, berichtet über die unerwarteten Herausforderungen als "halbe Mutter" und plädiert für ein ebenbürtiges Rollenverständnis.

Autor(en) Information:

Lisa Frieda Cossham, geboren 1979 in Berlin, ist der Familientradition folgend mit 22 Mutter geworden. Sie hat Theaterwissenschaft studiert, ein zweites Kind bekommen und nach ihrem Magisterabschluss die Deutsche Journalistenschule besucht. Nach Praktika bei der Süddeutschen Zeitung und dem SZ-Magazin begann sie als freie Journalistin zu arbeiten und schreibt seither für verschiedene Magazine, u.a. für Stern und NIDO. 2013 trennte sie sich von ihrem Mann, mit dem sie sich seitdem die Kinder teilt. Was das bedeutet, erzählt die Autorin in ihrer Kolumne "Teilzeitmutter" auf sz-magazin.de und in diesem Buch.