Onleihe. Hitlers Bilder

Seitenbereiche:

Sprachen:


Inhalt:

Der "Schwabinger Kunstfund" in der Wohnung des Kunsthändlersohns Cornelius Gurlitt, der "Welfenschatz" und der Hollywoodstreifen "Monuments Men" - sie alle sorgten jüngst für internationales Aufsehen. Die Debatten drehen sich dabei stets um das Thema "NSRaubkunst ": um Kunstwerke also, die während der Nazizeit von offiziellen deutschen Stellen beschlagnahmt oder gestohlen wurden. Anders Rydell macht in seinem fulminanten Buch die Kunstpolitik der Nationalsozialisten begreiflich, die ihre Tiefpunkte in der Ausstellung "Entartete Kunst", im devisenbringenden Verkauf und in der Zerstörung von Gemälden fand. Er erzählt, fast wie ein Kinofilm, vom Beutezug, mit dem Hitler und seine Helfershelfer riesige Kunstsammlungen anhäuften. Und er veranschaulicht eindrücklich, welche Anstrengungen man heute noch immer unternimmt, um die geraubten Werke aufzufinden und sie den rechtmäßigen Besitzern zurückzugeben.

Autor(en) Information:

Anders Rydell lebt als Schriftsteller und Journalist in Stockholm. Er ist seit 2008 Chefredakteur der Zeitschrift Konstnären (Künstler). Anstoß für dieses Buch, das 2013 in Schweden rasch die Bestsellerliste eroberte, war die Rückgabe eines Gemäldes von Emil Nolde an die Familie der ursprünglichen Eigentümer - seit den 1960er- Jahren hatte sich dieses Bild im "Besitz" des Moderna Museet in Stockholm befunden.

Diese Website verwendet Cookies – nähere Informationen dazu und zu Ihren Rechten als Benutzer finden Sie in unserer Datenschutzerklärung am Ende der Seite. Klicken Sie auf „Ich stimme zu“, um Cookies zu akzeptieren und direkt unsere Website besuchen zu können