Onleihe. Abwesende Väter und Kriegskindheit

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Abwesende Väter und Kriegskindheit

Abwesende Väter und Kriegskindheit

alte Verletzungen bewältigen

Autor*in: Radebold, Hartmut

Jahr: 2013

Sprache: Deutsch

Umfang: 233 S.

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5.0

Inhalt:
Die Schreckenserlebnisse des Zweiten Weltkrieges sowie die Nachkriegszeit prägten die Kindheit von vielen tausend Menschen. Äußerlich meist unversehrt wurden sie mit den tief greifenden familiären Veränderungen konfrontiert, die sich vor allem durch die physische oder psychische Abwesenheit der Väter einstellten. Welche Folgen hatte dies für den Entwicklungsverlauf der Kinder und bis zum heutigen Tag? Auf Basis der Auswertungen von zehn langfristigen Psychoanalysen von heute 65- bis 75-Jährigen vermittelt Hartmut Radebold ein Verständnis für das Ausmaß und die Auswirkungen dieser frühen Belastungen. Vor dem Hintergrund der eigenen Erfahrungen seiner Kriegskindheit gelingt es dem Autor, seinen Patienten zu helfen, indem er sich ihrem Leid empathisch öffnete und ihre Gefühle spiegelte.
Autor(en) Information:
Hartmut Radebold, geboren 1935, Univ. Prof. emer., Dr. med., ist Psychiater und Psychoanalytiker und hatte von 1976 bis 1997 den Lehrstuhl für Klinische Psychologie der Universität Kassel inne. Er gründete 1978 die Interdisziplinäre Arbeitsgruppe für Angewandte Soziale Gerontologie (ASG) und leitete bis 2008 das Lehrinstitut für Alterspsychotherapie in Kassel. Er gilt als Begründer und "Nestor der deutschsprachigen Psychotherapie Älterer" (PSYCHE). Zuletzt beschäftigte er sich mit dem Thema "Abwesende Väter und Kriegskindheit - langanhaltende Folgen in Psychoanalysen". Er ist Mitherausgeber der Fachzeitschrift "Psychotherapie im Alter"
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