Onleihe. Ich wollte frei sein

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Drei Leben sind es, die Vera Lengsfeld in sich vereint. Als Tochter eines Stasi-Offiziers wird sie ganz im Sinne des SED-Regimes erzogen. Doch früh schleichen sich bei ihr Zweifel am System ein. Als junge Erwachsene zieht sie die Konsequenz und engagiert sich in der Bürgerrechtsbewegung, wofür sie mit Berufsverbot, Verhaftung und letztlich Ausweisung bestraft wird. Nach dem Fall der Mauer kehrt die Dissidentin Lengsfeld in ihre Heimat zurück und startet ihre Karriere als Politikerin und Verfechterin freiheitlicher Demokratie. Umso schmerzlicher trifft sie die Nachricht, dass ausgerechnet ihr Ehemann sie jahrelang bespitzelt haben soll.

Autor(en) Information:

Vera Lengsfeld, 1952 in Sondershausen (Thüringen) geboren, studierte Geschichte und Philosophie in Leipzig und Berlin. 1988 wurde sie als DDR Bürgerrechtlerin verhaftet und ausgewiesen, 1989 kehrte sie in die DDR zurück und wurde 1990 für die Grünen in die Volkskammer gewählt. 1990-1996 war sie Abgeordnete des Bundestags für die Grünen, dann bis 2005 für die CDU. Vera Lengsfeld erhielt 1990 den Aachener Friedenspreis, 2008 das Bundesverdienstkreuz am Bande. Heute lebt die Publizistin in Berlin.