Onleihe. Ernstfall Erdbeben

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Ein Anruf um halb sechs Uhr morgens: "Im Westen der Türkei gab es heute Nacht ein starkes Erdbeben. Du musst sofort kommen." Überall in Deutschland werden die freiwilligen Helfer des Technischen Hilfswerks auf diese Weise aus dem Schlaf gerissen. Die Helfer der SEEBA (Schnelleinsatzeinheit für Bergungseinsätze im Ausland) sind jederzeit einsatzbereit, denn im Katastrophenfall ist jede Minute wichtig. Innerhalb von sechs Stunden können sie mit bis zu 20 Tonnen Ausrüstung das Land verlassen. In der Türkei angekommen, beginnt das Team sofort mit seiner Arbeit: der Rettung von Menschenleben. In einer solchen Situation kommen Suchhunde zum Einsatz, denn mit ihrer sensiblen Nase finden sie als erste Zeichen von Leben unter den Trümmern. Ist dann ein Überlebender lokalisiert worden, gilt es, ihn mit Hilfe modernster Technik möglichst schnell und vorsichtig zu befreien. Trotzdem brauchen 12 Leute zusammen durchschnittlich 6 Stunden, um einen einzigen Menschen zu bergen. Die GEO-Reportage rekonstruiert den Einsatz der Katastrophenhelfer in der Türkei und zeigt, wie sich die Männer und Frauen der SEEBA im Training auf den Ernstfall Erdbeben vorbereiten.

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