Onleihe. Ein Sommer in London

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Ein vergnüglicher, da äußerst subjektiver, Reisebericht über die Stadt an der Themse. "London ist nicht das, was man eine schöne Stadt nennt", urteilt Theodor Fontane, als er 1852 zum ersten Mal die Straßen der englischen Hauptstadt durchstreift. Die kritischen Augen des Schriftstellers finden weder an den Denkmälern großer historischer Persönlichkeiten noch an den architektonischen Meisterwerken der Stadt an der Themse Gefallen, und wenn es keine spitzen Bemerkungen anzubringen gibt, dann ist einfach nichts zu bemerken. So ist die Statue des junge Feldherrn Wellington "zu gut für den Spott und zu schlecht für die Bewunderung; was bleibt da anders als - schweigen". Doch Fontane schimpft nicht nur, ihm gelingt es durch seinen trockenen Humor sogar, den Spaß an der Erkundung des alten London noch zu schüren.

Autor(en) Information:

Theodor Fontane (1819-1898) ist einer der bekanntesten Autoren des Realismus. Neben seinen berühmten Romanen, Dramen und Gedichten haben auch seine Erzählungen Weltruhm erlangt. Fontane lebte 1852 und von 1855 bis 1859 in London. Auf diesen Erfahrungen bezieht sich Ein Sommer in London.