Onleihe. Bei näherer Betrachtung

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"Kunst beginnt dort, wo der Geschmack aufhört." Was ist Gegenwartskunst überhaupt? Warum gibt es keine Avantgarden mehr, und was ist an ihre Stelle getreten? Auf diese und andere Fragen gibt Jean-Christophe Ammann Antwort. Für ihn stellt die Beschäftigung mit Kunst eine anthropologische Konstante dar, auch wenn es vielen Menschen heute schwer fällt, die Bilder, die Kunstwerke zu "lesen". Neben allgemeinen kunsttheoretischen Reflexionen präsentiert Ammann exemplarisch zeitgenössische Künstler und Kunstwerke und beleuchtet zudem das Verhältnis von Kunstmarkt, Sammlern und Museen.

Autor(en) Information:

Jean-Christophe Ammann war von 1989 bis 2002 Direktor des Museums für Moderne Kunst in Frankfurt am Main; zuvor leitete er das Kunstmuseum Luzern (1968-1977) und die Kunsthalle Basel (1978-1989). 1971 war er Schweizer Kommissar für die Biennale in Paris und 1995 Kommissar für den deutschen Pavillon auf der Biennale in Venedig; 1972 Mitorganisator der documenta 5 in Kassel. Seit 1992 ist er Lehrbeauftragter der Universitäten Frankfurt am Main und Gießen, seit 1999 Professor an der Universität Frankfurt am Main. Er erhielt zahlreiche Auszeichnungen, unter anderem ist er Officier des Arts et des Lettres de la République Française (1999) und Preisträger der Goetheplakette der Stadt Frankfurt am Main (2003).

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